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14.06.2019 Freundeskreis

Bogenschießen für Menschen mit und ohne Handicap - „Rosi Strohbach“

Nach anderthalb Jahren der Vorbereitungen ist es nun soweit, das 2-jährige Projekt startet. In Sindeldorf wurde dafür eine Halle barrierefrei umgebaut, sodass der Bogensport auch Menschen mit Behinderungen zugänglich gemacht werden kann.

Ganz im Sinne der Inklusion soll dies ein Ort werden, wo sich Menschen mit und ohne Handicap zum Training und zu Vorträgen treffen können.  

Eberhard Mugler führt die Interessierten in die Kunst des Bogenschießens ein. Er bringt viel Erfahrung mit, denn bereits seit 10 Jahren ist er auf dem Bogenparcours in Diebach aktiv. Als Bogensporttrainer und Sportleiter bietet er mit seinen Mitstreitern Basis- und Aufbaukurse im Bogenschießen an.


Am 11. Juli 2019 um 18:00 Uhr ist die offizielle Eröffnung der Halle in Sindeldorf.


Sie findern die Bogensporthalle, eine Lehr- und Erlebnisanlage für den traditionellen Bogensport, in74214 Schöntal-Sindeldorf, Wallbrunnenstrasse 39.

Das Projekt wird von Aktion Mensch gefördert.

Die Projektpartner sind: Eberhard Mugler - DFBV Trainer/Sportleiter, das Eduard Knoll Wohnzentrum und der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.

Rosi Strohbach, langjährige Bewohnerin des Eduard Knoll Wohnzentrums war 1969 Vize Europameisterin in England im Bogensport. Der Projektname wurde zum Gedenken an sie gewählt.

 

Die drei ersten Termine, an denen zunächst Bewohner des Eduard Knoll Wohnzentrums teilnehmen, sind am

Dienstag, 11. Juni, Samstag, 22. Juni, Dienstag, 9. Juli jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr

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2 Kommentare

Georg Kleiner schrieb am 14.06.2019 - 17:58 Uhr

Der Sprung ins Genzenlose geschah. Eugen Herriegel, der "zen in der Kunst des Bogenschiessens", ein Werk über Kyudo geschrieben hat, ist den Bogenschützen bestens bekannt. Was muss man demnach erreichen, damit es zu einem Treffen des Schießens kommt? Die rechte Atmung ist das erste, auf das man sich konzentrieren soll, als ob man nichts anderes zu tun tätte. Wenn der Kyudo Bogen gespannt ist und der Bogen durch die richtige Atmung gehalten werden kann, sollte der Schuss ausgelöst werden. Doch wer löst ihn aus? Ein "Ich" ? Nein, nur mittels der rechten Selbstvergessenheit kann es schießen. Es schießt und nicht etwa "ich" schieße. In der Selbstvergessenheit eröffnet sich der Schuß, er geschieht und Unterscheidungen finden nicht mehr statt. Ohne ein individualisierendes "Ich" ereignet sich das Treffen in der Situation, und alle Menschen, ob mit oder ohne Handycaps unterscheiden sich plötzlich im Sinne von Rosi Strohbach nicht mehr. Es schießt.


Andrea Jacob schrieb am 26.06.2019 - 11:54 Uhr

Bogenschießen - was für eine wunderbare Sportart, die alle Menschen zusammenführt. Ich wünsche den Betreibern der Halle ganz viele tolle Erlebnisse und allen Bogenschützen ganz viel Spaß.


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